
Wie man Deckenheizungen wirklich intelligent macht
Die meisten Heizgeräte arbeiten dadurch, dass sie die Luft erwärmen – diese warme Luft verteilt sich anschließend langsam im Raum. Deckenmontierte Infrarotheizgeräte sind anders: Sie senden Wellen aus, die direkt auf einen selbst sowie auf die Möbel wirken. Es ist, als stünde man an einem sonnigen Herbsttag in der Sonne – man spürt die Wärme sofort, auch wenn die Luft um einen herum noch kalt ist.
Wenn man diese Heizgeräte mit einem Smart-Home-System verbindet, muss man nicht mehr mit herkömmlichen Schaltern hantieren – das Haus übernimmt stattdessen die Steuerung.
Sofortige Wärme
Das Beste an diesen Geräten ist ihre Geschwindigkeit: Sie müssen sich nicht erst „erwärmen“. Sobald man den Schalter umlegt, funktionieren sie bereits. Wenn man außerdem einen Smart-Relais oder einen Zigbee-Controller verwendet, kann man die Heizung vom Handy aus aktivieren oder einen Zeitplan einstellen. Mit einem kurzen Signal wird der Stromkreis geschlossen – und schon ist man warm. Man muss nicht warten, bis der Ofen anspringt, oder zehn Minuten lang kalte Luft ertragen.
Stimmung schaffen – und Geld sparen
Ich mag es, eine „Willkommen-Zuhause“-Routine einzurichten. Stellen Sie sich vor: Die Heizung schaltet fünf Minuten vor Ihrem Eintritt ein. Kaum sind Sie drin, ist es bereits gemütlich.
Aber Achtung: Man möchte schließlich keinen leeren Raum heizen – das wäre Verschwendung von Geld. Um das zu verhindern, verwendet man PIR-Bewegungsmelder. Diese erkennen, wenn man den Raum verlässt, und schalten die Heizung automatisch aus. So kann man die Stromrechnung senken.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Es ist jedoch nicht alles so einfach – diese Geräte verbrauchen viel Energie. Wenn man drei oder vier 2kW-Geräte an einen Stromkreis anschließt und alle gleichzeitig einschaltet, kann es passieren, dass der Schalter durchbrennt. Man muss sicherstellen, dass die Elektrik die Last wirklich bewältigen kann, bevor man alle Geräte einschaltet.
Und noch ein Tipp: Die Platzierung ist entscheidend. Da die Wärme in geraden Linien wandert, darf man die Geräte nicht einfach irgendwohin stellen. Wenn man sie an der falschen Stelle platziert, entstehen „kalte Zonen“ – man friert dort, während der Sessel daneben bereits warm ist. Smarte Steuerungen sind zwar großartig, aber sie können die Gesetze der Physik nicht ändern.