
In der Glasproduktion ist Wärme keine Einstellung – sie ist vielmehr ein integraler Bestandteil des Prozesses. Wenn eine Lampe nicht richtig funktioniert, zeigt sich das schnell: ungleichmäßige Gefügestruktur des Glases, Wellenbildung an den Kanten beim Biegen, verzögerte Laminierprozesse oder ein IG-Siegel, das nicht hält. Unsere Quarzlampen sind so konzipiert, dass sie diese Unregelmäßigkeiten ausgleichen und den Produktionsprozess weiterhin reibungslos ermöglichen.
Was wirklich wichtig ist
Diese Lampen nutzen kurzwelliges Infrarotlicht, das eine schnelle und effektive Energieübertragung auf das Glas ermöglicht. Dadurch wird eine schnellere Erwärmung sowie eine bessere Kontrolle während der Anordnung, Temperierung, Biegung sowie der Heizphase bei der Laminierung erreicht.
Die Standardspannungen liegen zwischen 120 und 240 V. Die Leistungsdichte wird dabei an die Anforderungen der Transportbänder und Autoklaven angepasst. Zudem gibt es verschiedene Anschlussmöglichkeiten. Die Quarzhülle kann hohen Temperaturen sowie wiederholten thermischen Belastungen standhalten. Die Geometrie der Filamente sorgt dafür, dass das Wärmefeld gleichmäßig verteilt wird – dadurch entstehen weniger Hotspots, die zu thermischen Spannungen führen könnten.
Warum das in der Produktion wichtig ist
Die Vorteile zeigen sich direkt in der Produktivität: Kürzere Heizzeiten erhöhen die Durchsatzrate, ohne dass das Ofensystem über seine Sicherheitsgrenzen hinausgeht. Eine bessere Temperaturhomogenität auf der Oberfläche des Glases verbessert die optische Qualität der Produkte und verringert die Notwendigkeit von Nacharbeiten aufgrund von optischen Verzerrungen.
Außerdem wird der Energieverbrauch reduziert, da die Lampen die Wärme schnell abgeben – es kommt weniger zu unnötiger Konvektionsheizung. Wir haben festgestellt, dass die Lampen mehr als 5.000 Stunden lang funktionieren können, ohne dass der Leistungsverlust mehr als 5 % beträgt. Das bedeutet weniger Wechselarbeiten und weniger Stillstandzeiten.
Was man beachten muss
Da es sich um hochintensive Lampen handelt, ist die richtige Ausrichtung der Reflektoren sowie saubere Montageflächen sehr wichtig. Überprüfen Sie außerdem die Kompatibilität der Lampen mit den jeweiligen Halterungen sowie die Kühlung und Luftzirkulation am Ende der Lampen. Wenn der Halter zu heiß wird, bleiben die Temperaturen hoch – dadurch verkürzt sich die Lebensdauer der Lampe.
Planen Sie außerdem ausreichende thermische Puffer ein und halten Sie sich an die vorgeschriebenen Drehmomentwerte bei den Verbindungen. Hitze und Vibrationen können die Verbindungen sonst selbst lösen, wenn sie nicht richtig eingestellt sind.