
Ihren Handtuchhalter wirklich „intelligent“ machen Die meisten Handtuchhalter sind ehrlich gesagt ziemlich langsam in ihrer Funktion. Sie funktionieren dadurch, dass Wasser oder Luft erhitzt wird – was natürlich viel Zeit in Anspruch nimmt. Wir haben beschlossen, auf diese Methode zu verzichten und stattdessen Infrarotstrahler zu verwenden. Der Unterschied ist enorm: Anstelle dazu, den ganzen Raum zu erwärmen, werden die Energieimpulse direkt in das Gewebe des Handtuchs sowie in Ihre Haut geleitet. Das geht extrem schnell. Man muss nicht warten, bis die Luft warm wird – die Wärme ist einfach schon da.
Die Technik dahinter Damit dieser Handtuchhalter im Rahmen eines Smart Homes funktioniert, schließen wir einen leistungsstarken Relais- oder TRIAC-Dimmer an das Stromnetz an. Für Standard-Modelle mit einer Leistung von 150 bis 300 Watt verwenden wir ein Wi-Fi- oder Zigbee-Modul. Wenn man auf dem Handy den Schalter auf „An“ stellt, wird der Stromkreis geschlossen – und der Infrarotstrahler erreicht innerhalb weniger Sekunden seine maximale Temperatur. Wir verwenden dabei in der Regel Kohlenstofffaserelemente. Diese sorgen für eine gleichmäßigere Verteilung der Wärme – und vor allem verhindern sie, dass die Handtücher beschädigt werden.
Die „Aufwach-Erfahrung“ Das Besondere an diesem System ist die Möglichkeit zur Steuerung per Zeitplan. Stellen Sie sich vor: Der Wecker klingelt, und Sie gehen ins Badezimmer – nur um festzustellen, dass die Handtücher bereits trocken sind. Wir stellen das System so ein, dass es etwa 10 Minuten vor Ihrem Aufwachen aktiv wird. Um zu verhindern, dass es zu heiß wird, verwenden wir in den High-End-Modellen PID-Controller. Das ist eine Art Sicherheitsmechanismus, der verhindert, dass der Heizer die Temperatur überschreitet und empfindliches Gewebe beschädigt. Außerdem gibt es noch einen Feuchtigkeitssensor. Wenn es im Badezimmer zu feucht wird, schaltet das System automatisch ab, damit die Handtücher nicht feucht und muffig riechen.
Ein paar praktische Aspekte Es handelt sich zwar um eine „magische“ Lösung – aber auch hier gibt es einige Herausforderungen. Da die Heizelemente so schnell erwärmen, entsteht zu Beginn ein großer Strombedarf. Man muss also sicherstellen, dass der intelligente Relais diesen Bedarf bewältigen kann – sonst können die Kontakte versagen. Außerdem ist Infrarotlicht sehr gerichtet. Wenn das Handtuch nicht genau in der richtigen Position hängt, sinkt die Effizienz. Deshalb haben wir viel Zeit in die Gestaltung des Handtuchhalters investiert – damit die Wärme möglichst viel Fläche erreichen kann.