
Wie man vermeidet, dass die Außenheizgeräte früh kaputtgehen
Wenn wir Infrarotheizgeräte für den Außenbereich herstellen, sind die wahren Feinde nicht die eisigen Wintertage – sondern Feuchtigkeit und Schmutz. Die meisten Standardheizelemente verschleißen nicht einfach nur mit der Zeit. Sie gehen plötzlich kaputt. Es reichen schon ein paar Wassertröpfchen oder etwas Kondenswasser, die auf die heiße Quarztube treffen – und schon ist das Gerät kaputt. Durch den Temperaturwechsel zerbricht das Glas, und das Gerät wird zu einem nutzlosen Haufen Metall.
Der Kampf gegen Feuchtigkeit
Um das zu verhindern, verwenden wir schutzbedürftige Barrieren gegen Nebel und Spritzer. Wir versiegeln die elektrischen Verbindungen und umhüllen die Heizelemente mit einem Schutzmantel.
Wir sprechen hier nicht davon, dass diese Geräte wasserdicht sein müssen. Man kann sie schließlich nicht in ein Schwimmbecken werfen. Aber wir können dafür sorgen, dass Regenwasser abfließt und Kondenswasser nicht an den falschen Stellen zurückbleibt.
Stellen Sie sich vor: Wenn ein Wassertropfen auf eine Tube trifft, die bei 600°C heiß ist, zieht sich das Glas ungleichmäßig zusammen. Das ist eine gefährliche Situation. Indem wir die Luftzufuhr sowie die Form des Gehäuses anpassen, bringen wir die Feuchtigkeit aus der Gefahrenzone.
Warum das wichtig ist
Das ist es, was dazu führt, dass Ihre Heizgeräte lange funktionieren. Wenn Sie in der Nähe der Küste leben oder an einem Ort, wo die Luft besonders feucht ist, könnte ein Heizgerät ohne Schutz vielleicht nicht einmal eine Saison lang funktionieren. Salz und Feuchtigkeit zerstören die Kontakte zwischen den Komponenten des Geräts.
Wir verwenden spezielle Beschichtungen auf den Reflektoren sowie versiegelte Verkabelungselemente, um eine langsame Korrosion zu verhindern. Das ist zwar etwas langweilig, aber dadurch müssen Sie kein neues Gerät jedes Jahr kaufen.
Die faire Abwägung
Hier liegt das Problem: Man kann keinen vollständigen Schutz und gleichzeitig 100%ige Leistung haben. Die Schutzmaßnahmen gegen Nebel und Spritzer blockieren zwar den Infrarotstrahl etwas – doch das bedeutet, dass man etwa 2–5% der Heizleistung verliert im Vergleich zu einem Gerät ohne solche Schutzmaßnahmen.
Aber ehrlich gesagt: Das ist ein Deal, den ich jederzeit eingehen würde. Ich bevorzuge ein Heizgerät, das zu 95% effektiv ist und auch im November noch funktioniert, anstatt eines „perfekten“ Geräts, das nur drei Monate lang funktioniert und anschließend bei einem Regenschauer kaputtgeht.
Ein kleiner Tipp bei der Installation: Halten Sie die Entlüftungsöffnungen frei. Wenn diese blockiert werden, bleibt die Feuchtigkeit im Gehäuse stecken. Dann nutzen all unsere Schutzmaßnahmen nichts mehr.